Das erste Zeitalter dieser Welt

Wer den Herrn der Ringe gelesen hat, wird sich vielleicht der Momente ehrfurchtsvollen Erinnerns entsinnen, in denen Gandalf, Elrond, Galadriel oder Aragorn ihrer Jugend gedenken. (Naja, inhaltlich behauptet das zumindest der Klappentext.) Das Silmarillion (dessen Titel ich als Kind nicht einmal richtig aussprechen konnte) erzählt die Geschehnisse des legendären ersten Zeitalters und vom Beginn der Welt.

 

Das Silmarillion

Originaltitel – The Silmarillion

Autor – J.R.R. Tolkien

Herausgeber – Christopher Tolkien

Originalsprache – Englisch

Übersetzer – Wolfgang Krege

Erscheinungsjahr – 1977

Seiten – ca. 490

Verlag – Hobbit Presse bei Klett-Cotta

 

Das Silmarillion stellt Tolkiens Hauptwerk dar, soweit ich informiert bin, ist allerdings eher unbekannt. (Ein Grund dafür, dass ich diese Rezension gerade jetzt schreibe, ist der, dass es auf Was liest du? keine einzige gibt.) Seine Fragmente hat Christopher Tolkien aus zahllosen herumfliegenden Notizen und Skizzen nach dem Tod seines Vaters zusammengesucht.

Geschrieben im Stile einer historischen Erzählen, beschreibt Tolkien die Entstehung von Arda, jener Welt, auf der im Dritten Zeitalter Mittelerde zu finden ist. Die Elben stehen im Silmarillion im Vordergrund, wohingegen von Zwergen und Menschen eher wenig zu lesen ist. Charakteristisch sind für das Buch vor allem zwei Dinge: viele (teils komplizierte) Namen und lange Sätze. Es gibt keine Hauptfigur in dem Sinne, denn die Handlung erstreckt sich über einen Zeitraum von mehreren Generationen. Am ehesten lassen sich die Silmaril als Kern des Buches ausmachen, von den Elben geschmiedete Edelsteine, die Auslöser vieler Ereignisse sind, die sich in verschiedene Handlungsstränge erstrecken.

Man muss diese Art des Geschichtenerzählens mögen und sich darauf einlassen können, dann erwartet einen ein durchdachtes, riesiges, wundervolles Abenteuer voller magischer Momente, sonderbarer Gestalten, epischer Kämpfe und allem, was man sonst noch finden mag.

Eine Anmerkung: In gekürzter Form findet sich diese Rezension auch auf Was liest du?, schließlich hab ich mir da ja nicht umsonst einen Account angelegt.

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