KING – Wahn

Was mir als erstes zu diesem Buch einfällt, ist der langgezogene Schriftzug auf dem Cover einer etwas älteren Ausgabe (die ich leider nicht besitze). Ich habe eine gruselige Geschichte erwartet, von einem Mann, der den Verstand verliert.

In dieser Hinsicht erlebte ich eine Enttäuschung, denn Edgar verliert seinen Verstand nicht. Aber dafür einen Arm. Und seine Ehefrau. Danach passieren so viele spannende Dinge, dass ich sie nicht alle aufzählen möchte. Nur so viel: ein einsamer Ort, ein Atelier und das Leben nach dem Tod spielen eine Rolle.

Wahn

Originaltitel – Duma Key

Autor – Stephen King

Originalsprache – Englisch

Übersetzer – Wulf Bergner

Erscheinungsjahr – 2008

Seiten – 893

Verlag – Wilhelm Heyne Verlag München

Wir haben hier einen ziemlichen Wälzer, der sich Zeit nimmt (wie sollte es auch anders sein), aber nicht zu der Sorte Bücher gehört, für die man besondere Geduld braucht. Soll heißen, die Geschichte kommt recht schnell in Fahrt. Mysteriöse Ereignisse sind an der Tagesordnung, und wenn sie dem abgebrühten Horror-Leser auch keine schlaflosen Nächte bescheren, so verleiten sie doch dazu, des Nachts das Licht anzulassen – man sieht im Dunkeln so schlecht die Buchstaben.

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