KING – Achterbahn

Soweit ich weiß, ist King kein großer Freund von Novellen – man könnte sagen, sie sind nichts Halbes und nichts Ganzes. Das hat ihn zu Anfang des Jahrtausends aber nicht davon abgehalten, eine zu schreiben – mit dem gebührenden Erfolg. Riding the Bullet wurde zuerst im Internet veröffentlicht und erschien noch im gleichen Jahr als Printausgabe.

»Riding the Bullet« – Achterbahn

Originaltitel – Riding the Bullet

Autor – Stephen King

Originalsprache – Englisch

Übersetzer – Hedda Pänke

Erscheinungsjahr – 2000

Seiten – 95

Verlag – Ullstein

 

Es geht um einen jungen Studenten, Alan, der nach einem Anruf der Nachbarin seiner Mutter auf dem schnellsten Weg ins Krankenhaus zu gelangen sucht, wo seine Mutter nach einem Schlaganfall liegt. Hundertzwanzig Meilen gilt es zu überwinden, per Anhalter, auf den Nebenstraßen, um nicht von einem Polizisten verscheucht zu werden. Doch dann steigt er in ein seltsam riechendes Auto zu einem alten Mann und irgendwie … nun, scheint der merkwürdig zu sein, belassen wir es dabei.

Achterbahn ist eine Horror-Geschichte, auch wenn der Erzähler das gern bestreiten möchte. Das erste Mal habe ich sie in der Badewanne liegend gelesen – und das Wasser nicht verlassen, ehe ich nicht wusste, wie die Sache ausgeht. Düster, ohne Melodramatik, erschreckend authentisch. Eine Erzählung, die mir immer als verdammt gut im Gedächtnis geblieben ist, obwohl meine letzte Lektüre diesbezüglich schon ein oder zwei Jahre her ist. Sie verschafft eine Gänsehaut und regt zum Nachdenken über die eigene Sterblichkeit an, wenn man entsprechend nachdenklich veranlagt ist.

Das war‘s. Mehr habe ich nicht zu sagen, außer: »Nimm deinen Button, und hau endlich ab.«

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