Über Namensgebung – Teil 1

Als ich gestern Colins Tagebuch meinem Freund zum Lesen gab – noch vor der Veröffentlichung – lautete seine Kritik etwa wie folgt: »Äh … ja, cool, aber warum heißt das Ding denn nun eigentlich Colins Tagebuch, wenn es doch gar nicht sein Tagebuch ist?«

Dies ist eine völlig berechtigte und kluge Frage. Ich bin allerdings keineswegs in der Verpflichtung, sie zu beantworten (und mich damit gar zu rechtfertigen). Damit er und Sie, liebe Leser, aber nicht völlig im Dunkeln tappen, sei zumindest gesagt, dass ich mir schon was bei der Sache gedacht habe. Das muss Ihnen reichen. Wo wäre denn der Witz (und mein Spaß), wenn ich das jetzt einfach so auflöse.

Jene Frage bringt mich aber auf ein ganz interessantes Thema, nämlich die Namensgebung von Texten, Musikstücken, Bildern, Fernsehserien etc. Da ich nun einmal Autor bin, werde ich die Bilder, die Fernsehsehserien und das etc. weglassen. Ein Abstecher sei jedoch in die Musik gemacht, da ich erst gestern eine interessante Auffassung kennenlernte: Musikstücke bräuchten keinen besonderen Titel, da man sich auf die Musik als solche konzentrieren solle. – Finde ich irgendwie … cool.

Wie der eine oder andere von Ihnen vielleicht schon mitbekommen hat, gebe ich meinen Artikeln hier mitnichten immer eindeutige Titel, manche verfehlen gar völlig ihr Ziel, dem Leser eine Art Überblick übers Thema zu verschaffen. Seien Sie gewiss, dass ich mir dennoch jedes Mal irgendwie etwas dabei denke. (Und oben sehen Sie sogar ein Musterbeispiel, denn Über ist doch immer ein Zeichen für Eindeutigkeit.)

Ähnlich ist es bei meinen Werken, sei es der Titel oder eine Kapitelüberschrift. Ich denke gern ein wenig um die Ecke. Manche meiner Manuskripte haben gute, leicht zu durchschauende Namen, andere hingegen erfordern das Lesen des Buches, um verständlich zu wirken. Colins Tagebuch ist auch so ein Fall.

Wenn ich meinem hiesigen Fortsetzungswerk überhaupt Kapitelüberschriften gebe (was ich für gewöhnlich eher selten mache), so nur, damit das Inhaltsverzeichnis einen gewissen Überblick bieten kann und der geneigte suchende Leser eine Chance hat, bestimmte Stellen wiederzufinden. Dabei kann und wird es vorkommen, dass die eine oder andere Überschrift unoriginell ist oder Ihnen völlig abwegig erscheint. Dafür bemühe ich mich, Dopplungen zu vermeiden. Und gebe dabei übrigens ganz dreist davon aus, dass sich im Inhaltsverzeichnis eine Menge Kapitel ansammeln werden.

Zuletzt sei Ihnen noch ein Hinweis mit auf den Weg gegeben: Wenn Sie Colins Tagebuch gelesen haben und Ihnen einen Fehler aufgefallen ist, Sie eine Anmerkung machen wollen oder Ihnen einfach ein Lob auf der Zunge liegt – tun Sie sich bitte keinen Zwang an. Ich freue mich über (fast) jedwede Reaktion!

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