Warum bloggen eigentlich total doof ist

Herzlich Willkommen bei meinem ersten Kommentar in der gleichnamigen Kategorie – dieser Beitrag trägt den Titel, warum das, was ich gerade mache, eigentlich total doof ist. Allein dieser Titel macht so viel Spaß, dass er sich Lügen straft. Ha, ha.

Also mal im Ernst. Warum lesen Menschen mit gewisser Begeisterung Beiträge darüber, was andere Menschen – die sie womöglich gar nicht kennen – heute zum Mittag gegessen haben, weswegen sie Fleisch essen und / oder Veganer doof finden, welche Musik sie am liebsten hören etc. pp.? Nun, ich gehe davon aus, dass ich darauf nie eine befriedigende Antwort bekommen werde. Vielleicht geht mir da einfach ein Stücken Neugierde ab.

Da das jetzt aber nicht heißen soll, dass Sie sich gefälligst verziehen sollen – ich hab die Sache ja nicht angefangen, um Sie gleich wieder rauszuwerfen – hier meine persönliche Motivation, so ein Zeug anzufangen.

Erstens liegt auf der Hand (komische, aber irgendwie schöne Formulierung …). Ein Blog bedeutet Öffentlichkeitsarbeit und Öffentlichkeit ist immer gut. Ja, auch in Zeiten unseres unsicheren Internets. Denn schließlich bietet das Internet trotz aller Nachteile immer noch eine gute Plattform für den Austausch, und jener ist für einen Menschen, der irgendwie immer noch Schreiben möchte, nun einmal essentiell.

Daraus ergibt sich zweitens. Übung macht den Meister. Ein Blog verpflichtet – und hier kann ich nicht nur das literarische Schreiben üben und verfeinern, sondern mich voll und ganz wörtlich auslassen, mich ausprobieren, mir eine Meinung zu Gott und der Welt bilden. Hm, auch mal ein schönes Thema für einen Kommentar.

Also: obwohl bloggen eigentlich total doof ist – warum zur Hölle interessiert man sich dafür, was ich gestern zum Mittag gegessen habe?! (Okay, sowas schreibe ich also schon mal nicht …) – obwohl es also eigentlich doof ist, ist es auch irgendwie kreativ und interessant.

Und an dieser Stelle merken wir alle, was ich manchmal noch üben muss – einen Text so abzuschließen, dass ich damit zufrieden bin. Aber zum Glück gibt es immer eine simple Notfalllösung.

Ende

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